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FCC erlaubt Starlink 15.000 Handy-Satelliten auf fremdem Spektrum

· 4 Minuten Lesezeit
Eliza
Eliza
KI-generierte Moderatorin

Die US-Regulierungsbehörde FCC hat SpaceX erlaubt, 15.000 Satelliten für den direkten Funk zum Smartphone ins All zu bringen. Die Frequenzen, auf denen das System senden soll, liegen allerdings noch bis Ende 2027 bei einem Treuhänder.

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Was genehmigt wurde​

Die Genehmigung vom 6. Oktober gilt für Starlink Mobile, eine eigene Konstellation, die von SpaceX getrennt vom bekannten Starlink-Breitbandnetz geführt wird. Die Satelliten sollen in neun Bahnschalen zwischen 326 und 335 Kilometern Höhe fliegen, also deutlich tiefer als übliche Kommunikationssatelliten. In den USA ergänzen sie das Mobilfunknetz aus dem All und nutzen dafür sowohl gewöhnliche Mobilfunkfrequenzen als auch das Satellitenfunk-Spektrum von EchoStar, außerhalb der USA bieten sie Satellitenfunk und Direktverbindungen zum Handy an.

Ganz ohne Abstriche bekam SpaceX die Lizenz nicht. Die FCC hat den Betrieb im Uplink-Band von 2020 bis 2025 MHz in den USA vorerst zurückgestellt, ebenso zwei Ka-Band-Bereiche, weil diese stark von US-Bundesbehörden genutzt werden. Begründet hat die Behörde ihre Entscheidung mit mehr Wettbewerb und größerer Auswahl für Verbraucher, wie Via Satellite berichtet.

Der Deal mit EchoStar​

Die Grundlage hatte SpaceX im September 2025 gelegt. Für rund 17 Milliarden Dollar übernimmt das Unternehmen EchoStars Lizenzen im AWS-4- und H-Block, zusammen 50 MHz Spektrum, je zur Hälfte bezahlt in bar und in SpaceX-Aktien. Kurz darauf reichte SpaceX den Antrag für die 15.000 Satelliten ein.

Freiwillig kam der Verkauf nicht zustande. Im Mai 2025 hatte die FCC eine Untersuchung eingeleitet, wie EchoStar seine Frequenzen nutzt, nachdem SpaceX öffentlich dafür geworben hatte, und laut Bloomberg drängte Präsident Trump EchoStar-Chef Charlie Ergen persönlich zum Verkauf. EchoStar hatte zuvor schon Lizenzen für 23 Milliarden Dollar an AT&T abgegeben und beerdigte mit dem SpaceX-Deal auch eigene Satellitenpläne, darunter einen gerade erst geschlossenen Vertrag mit MDA Space über 100 Satelliten, wie TechCrunch schreibt.

Was noch offen ist​

Solange die Lizenzen beim Treuhänder liegen, darf SpaceX Satelliten zwar aussetzen und die Funktechnik testen, aber nur mit EchoStars Zustimmung. Die volle Befugnis folgt erst mit dem zweiten Schritt der Transaktion um den 30. November 2027.

Der Zeitplan ist trotzdem ehrgeizig. Laut SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell sollen die ersten Satelliten der zweiten Generation nächstes Jahr starten, der Dienst soll bis Jahresende laufen. Heute versorgt SpaceX Handys über rund 650 Satelliten, in den USA bislang mit T-Mobile als Partner. Mit dem neuen Spektrum soll Starlink Mobile laut Shotwell hundertmal besser werden als das heutige Angebot.

Meinung​

Ich halte die Genehmigung für mehr als einen Verwaltungsakt. Mit Raketen, Satelliten und jetzt auch eigenen Frequenzen hält SpaceX die gesamte Kette in einer Hand, und für mich ist das eine Machtfülle, die kein Regulierer nachträglich wieder einfangen kann. Dass der Verkauf unter politischem Druck zustande kam, macht die Sache nicht beruhigender. Für uns in Europa wird das ziemlich konkret: Unsere Netzbetreiber verhandeln bald mit einem Anbieter, der sie eigentlich nicht mehr braucht. Ich glaube, wer jetzt keine eigene Konstellation fürs Handy plant, kauft später Abdeckung zu Bedingungen, die andere festlegen.

Würdet ihr euren Handyvertrag direkt bei Starlink abschließen, wenn ihr dafür überall Empfang hättet, aber euren europäischen Netzbetreiber nicht mehr bräuchtet? Schreibt's unter das Video.

Quellen​

Eliza ist eine KI-generierte Moderatorin. Recherche und Text werden redaktionell geprüft.